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Ethik / Philosophie, 9./10. Schuljahr, Oberstufe, Gymnasium

Zugänge zur Philosophie – Einführungsphase

Zugänge zur Philosophie – Einführungsphase
Herausgegeben von Aßmann, Lothar et al.
Erschienen Berlin: Cornelsen, 2010
Seitenanzahl 144
ISBN 978-3-06-120222-4
Geeignet für Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen
Rezensiert von Hoerner, Wiebke und Viktoria Mader (Studierende), 26. März 2014
Projekt Justus-Liebig-Universität Gießen, Wintersemester 2013/14

Rezension von Hoerner, Wiebke und Viktoria Mader (Studierende)


Einleitung
Das vom Autorenteam Aßmann et al. (2010) erarbeitete und von Cornelsen herausgegebene Schülerbuch Zugänge zur Philosophie für die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe zeichnet sich durch seine klare, kohärente Struktur und seine seriöse, wissenschaftliche Darstellungsweise aus. Im Vorwort an die Schüler[1] wird Philosophieren als Nachdenken und Hinterfragen selbstverständlicher Gegebenheiten verstanden und diese reflektierende Tätigkeit in den Mittelpunkt des Lehrwerks gerückt, das zur Entwicklung der für das Philosophieren notwendigen Kompetenzen beitragen möchte und sich zu diesem Zweck an den Kant'schen Grundfragen orientiert. Um ein "genaues Durchdenken aufgeworfener Fragen" zu ermöglichen, bietet das Schulbuch diverse Materialien und Aufgaben an, die meist mithilfe anschaulicher, alltagsnaher Beispiele philosophische und alltägliche Phänomene hinterfragen. Besonders fokussiert wird die Einübung fachspezifischer Methoden zur Kompetenzförderung im Philosophieunterricht.  

Aufbau und Materialien

Layout, Struktur und Kapitelaufbau
Durch die Beschäftigung mit und das Nachdenken über philosophische Fragen können eigene Wege entstehen: Die Idee des "Zugangs" wird bereits durch das Titelcover aufgegriffen. Das farblich abgestimmte Layout ist aufgeräumt und lässt ausreichend Freiraum im Aufbau, so dass der Inhalt leicht zugänglich erscheint. Der feste Einband wirkt stabil und hochwertig. Die gute Papier-, Druck- und Bildqualität ergänzen den optisch überzeugenden Gesamteindruck. Die Auswahl der Schriftarten und -größen ist angemessen.
Das klare Design spiegelt den übersichtlichen Aufbau des Schulbuchs wider: Ausgehend vom philosophischen Staunen wird in einem einführenden Kapitel die Welterklärung in Mythos, Naturwissenschaft und Philosophie unter der Leitfrage Was ist Philosophie? aufgegriffen. Die nachfolgenden vier Kapitel orientieren sich in ihrem Aufbau streng an drei der vier traditionellen Grundfragen Immanuel Kants: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Die Einführung in die Erkenntnistheorie geht der Teilfrage Wie kommt die Welt eigentlich in unseren Kopf? nach und reflektiert die Art und Weise unserer Wahrnehmung. Der Grundfrage Was soll ich tun? widmen sich gleich zwei der fünf Kapitel, so dass sowohl eine Einführung in die philosophische Ethik als auch in die Rechts- und Staatsphilosophie erfolgt. Das letzte Kapitel führt anhand von Sterbeerlebnissen und Jenseitsvorstellungen in die Metaphysik ein. Auf eine Berücksichtigung der vierten Kant'schen Frage Was ist der Mensch? bzw. eine entsprechende Einführung in die Anthropologie wird zwar verzichtet, das Buch bietet aber zahlreiche Anknüpfungspunkte an die weiterführenden Bände Zugänge zur Philosophie 1 und 2 (Oberstufenband) desselben Autorenteams.  
Unterstützt wird der bereits durch die philosophischen Grundfragen aufgebaute rote Faden des Lehrwerks durch einen konsequenten Kapitelaufbau: Jedem Kapitel geht eine Strukturskizze voraus, die bildlich einen Weg durch das Kapitel und den damit verbundenen Erkenntnisgewinn aufzeigt. Auf diese Weise werden sowohl der Kapitelaufbau als auch das netzartig verknüpfte Wissen für Schüler optisch transparent dargestellt. Als problemorientierter und visueller Impuls folgt anschließend ein Bild, wie zum Beispiel eine "unmögliche" Darstellung eines Gebäudes von M. C. Escher, das mit Einstiegsfragen zum jeweiligen Kapitel verbunden wird und so das Vorwissen der Lernenden aktiviert. Neben dem Kapitelanfang ist auch das Ende der einzelnen Kapitel konsistent gestaltet, denn eine abschließende Zusammenfassung gibt einen Überblick über die behandelten Inhalte und Medientipps laden zur weiterführenden Beschäftigung mit Literatur, Internet und Filmen ein.
Das Schulbuch folgt beim Aufbau dieser Funktionselemente nicht dem Doppelseiten-, sondern dem Themenblockprinzip, da die Unterkapitel aus homogenen Einheiten bestehen, ohne sich nach Seitenumbrüchen zu richten. Durch die strenge Farbgebung und strukturierte Benutzerführung wirkt dies nicht chaotisch und ermöglicht dem Leser dennoch eine rasche Orientierung. Einheitlich farblich gekennzeichnet sind neben Kapitelbeginn und -ende auch die Textmaterialien, Autorentexte, Aufgabenstellungen und als Besonderheit des Schulbuchs Methoden- und Informationskästen, die einerseits Methoden zur Lernorganisation (z. B. Philosophisches Schreibgespräch, Mit Gedanken experimentieren, "Fishbowl"-Diskussion) und andererseits Diskussionsanstöße (z. B. über Freiheit, Nirwana), Biografien (u. a. Sokrates, Albert Camus) oder zusätzliche Informationen enthalten.
Einige in den Autoren- oder Materialtexten verwandte Fachbegriffe werden in einem Glossar aufgeführt, das insgesamt jedoch nur 20 Begriffe umfasst, diese dafür leicht verständlich erklärt. Die Marginalspalte wird für weiterführende Informationen, Zitate, Begriffserklärungen oder Quellenangaben genutzt und wirkt auf einigen Seiten inhaltlich überladen. Zum schnelleren Nachschlagen wichtiger Begriffe wäre neben dem vorhandenen Personen- auch ein Sachregister sinnvoll gewesen, das u. a. auf Begriffe der Marginalspalte verweist.

Materialien
Das Lehrbuch zeichnet sich durch eine Vielfalt an Bild- und Textmaterialien aus. Sowohl die Auswahl als auch die Präsentation der Bild- und Textmaterialien sind gut aufeinander abgestimmt, ergänzen einander und ermöglichen den Lernenden verschiedene mediale Zugänge zu philosophischen Inhalten. Das Verhältnis von Bild und Text ist im gesamten Lehrwerk ausgewogen und stimmig, so dass die Inhalte attraktiv und abwechslungsreich dargestellt werden. Die Lebenswirklichkeit und das Vorwissen der Lernenden werden bei der Materialauswahl oft berücksichtigt und in die Aufgabenstellungen integriert.
Die ausgewählten Materialien beleuchten Themen größtenteils aus unterschiedlichen Perspektiven und kontrastieren Positionen, wobei diese deutlich voneinander abgegrenzt und die mit ihnen assoziierten Begriffe trennscharf definiert werden (z. B. Naiver Realismus vs. Radikaler Konstruktivismus). Umso überraschender ist, dass diese didaktische Transparenz nicht im ganzen Lehrwerk adäquat umgesetzt wird: Statt die im Kapitel Ein ethisches Problem: Wahrheit und Lüge dargestellten "Extrempositionen" konkret mit den Begriffen Pflichtethik und Utilitarismus/Konsequentialismus zu verknüpfen, werden die Positionen lediglich im Glossar unter "Ethik" - allerdings ohne farbliche Kenntlichmachung - erwähnt, im Kapitel selbst werden sie als teleologische und deontologische Ethik in einem kleinen Informationskasten abgehandelt. Hier fehlt eine Klärung der Begriffe Pflicht, Konsequenz, Absicht, guter Wille und eine eindeutige Zuordnung der jeweiligen moralphilosophischen Vertreter (u. a. auch die Berücksichtigung von John Stuart Mill oder Jeremy Bentham als Vertreter des Utilitarismus). Im Vergleich zu den weiterführenden Bänden Zugänge zur Philosophie 1 und 2 wird deutlich, dass diese dünnere Ausgabe nur bestimmte Textauszüge des großen Bandes enthält, es fehlen jedoch zum Verständnis notwendige Abschnitte oder wichtige Positionen. Dadurch entsteht stellenweise der Eindruck einer Perspektivarmut einzelner Themen: Zum Beispiel wird in der Marginalspalte Bezug auf die "goldene Regel" genommen und, obwohl Kant in dem Kapitel erwähnt wird, fehlen der kategorische Imperativ und auch der Vergleich mit der goldenen Regel.

Begleitmaterialien
Im Anschluss an die Zusammenfassungen finden sich am Ende jeden Kapitels Medientipps, die weiterführende Literaturhinweise, Internetlinks und Filmtipps enthalten. Digitale Medien werden dadurch zwar berücksichtigt, aber die Literaturhinweise dominieren deutlich. Ergänzendes, für Schüler und Lehrer frei im Internet zugängliches Material könnte noch stärker mit den Inhalten der einzelnen Kapitel verknüpft werden. Die ausgewählten Internet- und Filmtipps orientieren sich dabei auf der einen Seite eng an der thematischen Ausrichtung der Kapitel (z. B. Text und Film Sophies Welt) und bieten auf der anderen Seite einen "Blick über den Tellerrand" mit meist sehr guten, aktuellen Filmtipps (z. B. Memento), so dass sie sinnvoll in die Kapitel eingebunden sind. Der aus den Begleitmaterialien zu erwartende Mehrwert entsteht erst dann, wenn diese auch im Unterricht angewandt werden, indem beispielsweise über wichtige Filmszenen gemeinsam diskutiert wird - Ideen zur methodisch-didaktischen Verknüpfung zwischen unterrichtlichen Inhalten und empfohlenen Medien wären hier sicher gewinnbringend.
Darüber hinaus bietet der Verlag Handreichungen für den Unterricht mit Kopiervorlagen an. Im Internet finden sich außerdem didaktisch-methodische Hinweise zum Thema "Ich will nicht mehr..." - Selbsttötung als Ausweg?; entsprechende Arbeitsblätter werden jedoch nicht kostenfrei angeboten.

Aufgabenstellungen 
Das Lehrwerk enthält zahlreiche Aufgabenstellungen (durchschnittlich 38 pro Kapitel), die zur leichteren Koordination im Unterricht durchnummeriert sind und sich somit in den transparenten Aufbau einfügen. Hauptsächlich werden die Arbeitsaufträge mithilfe von Aufforderungsverben (Operatoren) aus allen drei Anforderungsbereichen formuliert, stellenweise sind sie auch mit W-Fragen vermischt. Inhaltlich bauen die Aufgabenstellungen aufeinander auf und berücksichtigen hierbei größtenteils den Dreischritt von Vorwissen aktivieren, Texterarbeitung und Anschlusskommunikation. Die Aufgaben zeichnen sich oft durch Bezüge zum Alltag und zu den persönlichen Erfahrungen der Schüler aus, so dass selbstständiges Denken und Problemlösen gefördert werden und philosophisches Wissen eine praktische Anwendung findet.

Fachdidaktisch-methodisches Konzept
Die Kommunikation zwischen Autoren und Rezipienten zeichnet sich durch Transparenz aus. Bereits im Vorwort wird der Kapitel- und Buchaufbau dargelegt und dessen didaktische Zielsetzung erläutert. Neben der philosophischen Reflexion anhand von philosophischen Fragen steht das Erlernen fachspezifischer Kompetenzen im Vordergrund. Das Lehrwerk verspricht zum "eigenen Denken und zum methodischen Philosophieren anzuregen" und "individuelle philosophische Kompetenzen" zu fördern.

Fachwissenschaftliche Aktualität
Das Lehrwerk wird dem Anspruch der fachwissenschaftlichen Aktualität in großen Teilen gerecht, da die ausgewählten Aufgabenstellungen und Materialien Erkenntnisse der Kultur-, Geistes- und Naturwissenschaften berücksichtigen, so dass dies den Schülern ein tieferes Verstehen und den Aufbau eines breiteren Wissensfeldes ermöglicht. In der Einführung in die Erkenntnistheorie wird zum Beispiel stark auf physikalische und biologische Grundlagen des Sehens Bezug genommen. Die subjektive Wahrheit und objektive Gewissheit unserer Wahrnehmung wird mithilfe mathematischer Sätze und philosophischer Texte gleichermaßen hinterfragt. Im dritten Kapitel Einführung in die philosophische Ethik werden im Besonderen Religions- und Sozialwissenschaften berücksichtigt, um die Gültigkeit moralischer Normen in verschiedenen Kulturen zu untersuchen. Durch die Darstellung kontroverser Positionen zum Beispiel hinsichtlich des Kulturrelativismus und mithilfe anschaulicher Beispiele, wie der Beschneidung von Mädchen, werden interkulturelle und interreligiöse Aspekte der Thematik integriert. Durch die Verwendung von Leserbriefen, Zeitungsartikeln, Fotografien und Filminformationen werden interdisziplinäre Fragestellungen zusätzlich intermedial aufbereitet.

Autorentexte 
Obwohl sich das Schülerbuch durch ein problemorientiertes Vorgehen auszeichnet, indem beispielsweise aussagekräftige Impulse für kontroverse Einstiegsfragen verwendet werden, nehmen Autorentexte einen großen inhaltlichen Teil innerhalb der einzelnen Kapitel ein und drängen dadurch das eigene Hinterfragen in den Hintergrund. An vielen Stellen führen Autorentexte zwar sinnvoll in die nachfolgenden Textmaterialien - insbesondere in Originaltexte - ein, erläutern kontroverse Positionen und bieten Orientierung. Teilweise nehmen sie aber auch Antworten vorweg und können dadurch ein selbstständiges Nachdenken über die geschilderten Konflikte und Dilemmata sowie eine eigene Urteilsfindung erschweren. Exemplarisch beginnt das Kapitel Eine Ethik für alle Kulturen? mit einem starken Bild über weibliche Freizügigkeit/kulturelle Bekleidung sowie gut gewählten Diskussionsfragen über moralische Normen verschiedener Kulturen. Anstelle von darauf aufbauendem Text- oder Bildmaterial, das zur Erarbeitung der Positionen anregen könnte, ordnet ein Autorentext verschiedene Positionen ein und setzt sie zueinander in Beziehung - eine Kompetenz, die von den Lernenden selbst an dieser Stelle hätte gefördert werden können. Im zweiten Kapitel über den Naiven Realismus stellt ein vom Autorenteam verfasster Text sogar die Textgrundlage dar, wodurch die zu erarbeitenden und reflektierenden Inhalte bereits stark didaktisch reduziert sind.

Kompetenzorientierung  
Neben dem übersichtlichen Layout und der angenehmen Leserführung bewirbt der Verlag auch die kompetenzorientierte Ausrichtung des Schulbuchs. Im Hinblick auf die Einübung philosophischer Kompetenzen wird das Lehrwerk diesem Anspruch gerecht, denn in übersichtlichen und auch im Inhaltsverzeichnis gekennzeichneten Methodenkästen werden Methoden zur Lernorganisation anhand von Beispielen erklärt und den Lernenden werden hilfreiche, konkrete Tipps zur Texterschließung oder -analyse an die Hand gegeben -  insbesondere Formulierungshilfen und performative Verben fallen hier positiv auf. Die in diesen Metatexten verwendete Sprache ist dem Niveau der Oberstufe angemessen und könnte somit nahtlos auf die Textarbeit im Studium vorbereiten.Die didaktisch sinnvolle und inhaltlich logische Verknüpfung von Aufgaben, Textmaterial und Methodenschwerpunkten hilft bei der Förderung von Textkompetenzen. Kritisch angemerkt werden muss, dass die Verfasser zwar die Textkompetenz explizit fördern möchten, diese jedoch aufgrund meist zu kurzer Textquellen keine adäquate Einübung finden kann und so die Methodenkästen zur Erlernung dieser Kompetenz nicht ausreichend umgesetzt werden können. In Kombination mit dominanten Autorentexten wirken Materialien stellenweise stark didaktisch reduziert und komprimiert.Die Integration schülerorientierter Konflikte oder Impulse variiert themenabhängig: Teilweise werden handlungsorientierte Aspekte berücksichtigt und die Relevanz philosophischer Fragen im eigenen Leben hervorgehoben (z. B. zum Thema Wahrheit und Lüge). An einigen Stellen könnten alltagsnahe Beispiele und schülerangemessene Konflikte zur Förderung der interkulturellen oder sozialen Kompetenz stärker vertreten sein, so zum Beispiel die Diskurskompetenz anhand von Dialogen oder kooperativen Aufgabenstrukturen.Die Methoden zur Kompetenzförderung bauen aufeinander auf, so dass sie basal mit Philosophische Texte verstehen über Einen philosophischen Text analysieren und interpretieren und Strukturierte Kontroverse bis hin zu Philosophisch argumentieren und urteilen reichen und somit die progressive Kompetenzentwicklung auch im Kapitelverlauf abbilden. Im Großen und Ganzen ist das Zusammenspiel von Kompetenzanreicherung und Kompetenzorientierung (Methodenkästen) sehr gut gelungen. In den Arbeitsaufträgen gibt es Rückgriffe auf bereits behandelte Methoden, so dass die zu fördernde Kompetenz nicht nur einmal Anwendung findet, sondern mehrmals eingeübt werden kann.Die bis hierhin zu erwerbenden Kompetenzen sollten nun in die Orientierungs- und Handlungskompetenz münden, so dass die Lernenden imstande sind, sich argumentativ für ihre Überzeugungen und Urteile einzusetzen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Inwiefern Schulbücher überhaupt in der Lage sein können, über den Prozess der kritischen (und textgebundenen) Reflexion hinauszugehen, sei dahingestellt, sie können keine fruchtbaren Diskussionen mit kontroversen Meinungen ersetzen, worauf eine entsprechende Kompetenzentwicklung letztlich aufbaut, sondern nur den Unterricht mit guten Ideen anreichern. Dies gelingt den Zugängen zur Philosophie.

Fazit
Das Schulbuch überzeugt durch das klare Layout, die transparente und leserfreundliche Gestaltung sowie durch das kohärente Gesamtkonzept. Die Material- und Aufgabenauswahl ist größtenteils gelungen, wobei das zu bearbeitende Textmaterial stellenweise ausführlicher sein könnte. Didaktische Schwerpunkte werden insbesondere im Hinblick auf die kompetenzorientierte Ausrichtung und ihre Umsetzung in Form von fachspezifischen Methodenkästen gesetzt. Insgesamt eine empfehlenswerte Einführung in die Philosophie! 

 


[1] Im Folgenden werden zugunsten der besseren Lesbarkeit die männlichen Formen verwendet, selbstverständlich beziehen wir auch Schülerinnen, Lehrerinnen, Autorinnen etc. mit ein. 


Lizenz: CC BY-ND 4.0 Lizenz „Namensnennung – Keine Bearbeitungen 4.0 International“ (CC BY-ND 4.0)


Info Zitation Hoerner, Wiebke und Viktoria Mader. Rezension zu: Zugänge zur Philosophie – Einführungsphase von Aßmann, Lothar et al. (Hg.). Berlin: Cornelsen 2010, ISBN 978-3-06-120222-4, Edumeres 2014, http://edu-reviews.edumeres.net/rezensionen/rezension/hoerner-wiebke-und-viktoria-mader/, zuletzt geprüft am 15.10.2019.